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Der globale Kollaps ist allgegenwärtig. Vielleicht fällt es uns gerade deshalb so schwer, ihn wirklich zu sehen. Arten sterben. Wüsten wachsen. Gletscher schmelzen. Menschen verlieren ihre Heimat. Unser Planet leidet in vielen Formen. Es ist eine Frage an uns Menschen, ob wir empfinden können, was mit der Erde geschieht. Wir haben uns aus der Abhängigkeit von der Natur befreit. Wir haben uns als Menschen emanzipiert. Wir haben unsere eigenen Welten geschaffen – um herauszufinden, dass wir noch immer auf derselben Erde leben, die gleiche Luft atmen, das gleiche Wasser trinken, dass die gleiche Sonne auf uns scheint; dass wir ein bewusster Teil eines gemeinsamen großen Lebens sind. Vielleicht braucht es einen neuen Menschen, um das alles zu sehen.
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JETZT BESTELLENHow do we find our way into a new history, a new connected and appreciative relationship with the earth and with each other? Elizabeth Debold is sure that this path will not be possible without a radical transformation of our gender identities. This is the only way to open the view for a co-creative and life-promoting togetherness.
Nora Bateson is the daughter of the systemic thinker Gregory Bateson. In continuation of his work she is researching our being and acting in the many contexts in which our lives take place. She also believes that we will only be able to understand the climate crisis properly if we take these many contexts of our individual and social lives into account.
Damit Aktivismus zu einer Lebensperspektive werden kann, sind auch tragfähige Beziehungsfelder notwendig. Diese zu unterstützen, ist ein Anliegen von Timo Luthmann, der sich seit Jahrzehnten für ökologische und soziale Erneuerung engagiert und zur Vision eines nachhaltigen Aktivismus gefunden hat.
Nachdem ich die neue Ausgabe der evolve gelesen hatte, wollte ich sie zu den bisherigen Heften legen. Da der Stapel inzwischen ziemlich hoch ist, hatte ich die Idee, alle Hefte nochmal durchzugehen und nur die Texte aufzuheben, die mir wirklich wichtig erschienen. So habe ich hin und her gelesen – und dabei festgestellt, dass evolve schon von den ersten Ausgaben an daran mitgewirkt hat, das Feld zu unterstützen, das unsere Transformation ermöglicht. In vielen Artikel und Interviews ging es bereits in den vergangenen Jahren um Themen, die uns jetzt dringlicher fordern als je zuvor. (siehe z.B. Ausgabe 11/2016 »Was können wir tun?«, dabei besonders das Interview mit Prof. Karen O’Brien). Vor dem Hintergrund von 24 »transformativen« Ausgaben, kann nun in der 25. Ausgabe die Frage gestellt werden: »Ende oder Wende«.
Noch ein Wort zum Begriff des transformativen Journalismus, der mir anfangs fremd war und sperrig erschien. Inzwischen kann ich den Unterschied zu gewöhnlichen Texten deutlich erkennen und auch spüren. Es ist ein Unterschied ob ich über etwas schreibe oder von etwas. »Über« bedeutet: Ich betrachte von außen, von meinem persönlichen Standpunkt aus; der Fokus liegt auf dem intellektuellen Verständnis. »Von« bedeutet: Ich stehe in einer inneren Verbindung mit dem entsprechenden Feld, berichte also von etwas, das ich selbst erfahren habe und kenne (früher hätte man gesagt: »ich zeuge von etwas«); der Fokus liegt auf dem Aspekt des Bewusstseins. Daraus erhält der Text eine besondere Kraft, die aus meiner Verbindung mit dem Feld resultiert und die den Leser nicht nur im Denken, sondern im Bewusstsein, im ganzen Wesen berührt. Es entsteht eine Verbindung zwischen dem Feld, dem Verfasser und dem Leser. Dieses Berührtwerden schafft die Voraussetzung für Transformation: »Am Anfang war das Wort.«
Peri Schmelzer, Nürnberg
Sie haben ein seltenes Konzentrat hochkarätiger und brillanter Beiträge zu sämtlichen aktuellen Themen zusammengestellt!
Wunderbar, dass es dieses wertvolle Magazin gibt, das den Leser einlädt, hinzusehen und in einer ehrlichen offenen Art vor allem in sich selbst zu schauen. Zu sehen, in welcher Weise die inneren Landschaften direkt mit den äußeren untrennbar verwoben sind.
Beatrix Podewils, Berg
Glasklare Herz-Hirn-Empfehlung! Kein Magazin lässt zeitgeistreiche Themen und wertvolle Hoffnungsskizzen so miteinander tanzen.
Linda Loren Loose, Eberswalde
Lese gerade die ganz druckfrische evolve Nr. 25 (!!!) und bin völlig begeistert. Bewundernswert, wie ihr diese große Herausforderung, ein Mega-Thema wie die Klimakrise anzupacken, angenommen und umgesetzt habt, und zwar mit positiven und hoffungsvollen Impulsen. Auch Aufmachung und Layout sind sehr überzeugend.
Axel Effner, Chiemgau
New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
Made with Love by Iris Cocreative
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